Holcim Awards für die besten nachhaltigen Bauprojekte

Die Holcim Foundation for Sustainable Construction wurde 2003 gegründet, um dem nachhaltigen Bauen mehr Resonanz zu verschaffen und das Streben von Holcim nach nachhaltiger Entwicklung zu unterstreichen. Seither vernetzt die vom Konzern finanzierte, aber unabhängige Stiftung Architekten, Ingenieure, Planer und Bauherren rund um den Globus und verbindet die Marke Holcim mit dem Begriff des nachhaltigen Bauens.

Zu den Haupttätigkeiten der Stiftung gehören die internationalen Holcim Awards for Sustainable Construction, die im Dreijahresrhythmus ausgeschrieben werden. Der mit USD 2 Millionen dotierte Wettbewerb zeichnet ökologisch, sozial und ökonomisch herausragende Beispiele für nachhaltiges Planen und Bauen aus. Der Wettbewerb ist zweistufig konzipiert: Zuerst werden die besten Eingaben in den Regionen Asien, Ozeanien, Lateinamerika, Europa, Nordamerika und Afrika, Naher Oster identifiziert; die regionalen Hauptgewinner sind dann für den Wettbewerb um die globalen Holcim Awards qualifiziert, die im Folgejahr übergeben werden.

Für den aktuellen vierten Zyklus wurden insgesamt über 6 100 Projekte eingereicht, davon rund die Hälfte in der Kategorie „Next Generation“ für Visionen von Studenten und jungen Profis bis 30 Jahre. 2 514 Projekte aus 152 Ländern erfüllten die formellen Teilnahmekriterien. Sie wurden von fünf unabhängigen Juries beurteilt. In der zweiten Jahreshälfte wurden in Moskau, Toronto, Medellín, Beirut und Jakarta unter Einbeziehung der Holcim Konzerngesellschaften der jeweiligen Region insgesamt 62 Projekte prämiert.

Im Berichtsjahr veröffentlichte die Holcim Foundation eine weitere Publikation in der Serie herausragender nachhaltiger Bauten auf allen Kontinenten. Am Beispiel von „Benny Farm“, einer sanierten und aufgewerteten gemeinnützigen Wohnsiedlung in Montreal, wird aufgezeigt, wie „mit den Bewohnern für die Bewohner“ nachhaltig gebaut werden kann. Das Projekt des kanadischen Architekten Daniel Pearl gewann 2006 den globalen Holcim Award in Bronze.

Der Stiftungsrat der Holcim Foundation erfuhr im Berichtsjahr personelle Veränderungen: Yolanda Kakabadse (Ecuador), Hans-Rudolf Schalcher (Schweiz), und Klaus Töpfer (Deutschland), die der Stiftung seit ihrer Gründung entscheidende Impulse verliehen hatten, schieden aus. Einsitz in den Stiftungsrat nahmen neu Marc Angélil (Schweiz), Alejandro Aravena (Chile) und Maria Atkinson (Australien). Mehr Informationen über die Holcim Foundation und ihre Tätigkeiten sind verfügbar auf www.holcimfoundation.org.