Ressourcen – Messbare Ziele für langfristige Verbesserungen

Holcim ist sich bewusst, dass der Geschäftserfolg des Konzerns abhängig ist von der Natur und von Ökosystemen. Darum hat sich der Konzern sehr klare Ziele in Bezug auf die Verringerung der Abhängigkeit von Primärrohstoffen und das nachhaltige Management natürlicher Ressourcen und Ökosysteme gesetzt.

Bis 2030 will Holcim 1 Milliarde Tonnen an Sekundärrohstoffen verwenden und damit rund 25 Prozent der benötigten Primärrohstoffe ersetzen.

Holcim wird fossile Brennstoffe stärker durch alternative Energiequellen ersetzen und vermehrt industrielle Nebenprodukte wie Flugasche und Hüttensand nutzen. Ausserdem wird der Konzern anstelle natürlicher Ressourcen mehr Bau- und Abrissschutt verwenden. Diese Abfalllösungen stellen zudem einen wertvollen Dienst für die lokalen Gemeinden dar. Der Konzern bietet ihnen so eine verantwortungsvolle Lösung für das stetig wachsende Abfallproblem.

Holcim plant, bis 2030 in wasserarmen Gebieten eine positive Auswirkung auf die Wasserressourcen herbeizuführen. Die Ressource Wasser wird an allen Werksstandorten von Holcim weltweit genutzt, und Holcim ist sich bewusst, wie wertvoll diese Ressource ist. Holcim hat in Partnerschaft mit der International Union for Conservation of Nature (IUCN) ein Wassermanagementsystem für alle Geschäftsbereiche weltweit entwickelt und umgesetzt. 2013 kündigte Holcim das Ziel an, den Wasserverbrauch ausgehend von einem Vergleichswert aus dem Jahr 2012 bis 2020 um 20 Prozent zu senken.

Bis 2030 möchte Holcim eine positive Veränderung der Biodiversität bewirken. Bis 2020 will der Konzern ein Berichtssystem für Biodiversität nutzen, das er gemeinsam mit der IUCN entwickelt hat. Dieses System dient dazu, Abbaustandorte anhand einer Reihe von Indikatoren zu messen und über die jährlichen Verbesserungen beim Biodiversitäts-Management zu berichten.