Altersvorsorge und Arbeitsverträge der Geschäftsleitung

Altersvorsorgesystem für die Geschäftsleitung

Das Grundgehalt der Geschäftsleitung ist in einem gestuften Altersvorsorgesystem versichert, welches die staatlichen Vorsorgepläne, wie zum Beispiel AHV/IV, den Holcim Pension Fund, den Holcim Supplementary Pension Fund und den Gemini Pension Fund umfasst. Mit Ausnahme der schweizerischen AHV/IV und einiger lokaler Sozialversicherungspläne basieren alle Pensionskassen auf dem System des Beitragsprimats und bieten Alters-, Invaliden-, Kinder- und Hinterlassenenrenten oder entsprechende Kapitalauszahlungen an.

Das Nomination & Compensation Committee hat die Altersvorsorge für die Geschäftsleitung am 30. Juni 2005 und 23. Februar 2010 überprüft und festgelegt. Demgemäss soll die Altersvorsorge für Konzernleitungsmitglieder und den CEO bei einem Rücktrittsalter von 62 Jahren, 10 Dienstjahren in der Geschäftsleitung und 20 Jahren Konzernzugehörigkeit ungefähr 40 Prozent des durchschnittlichen Grundgehalts der letzten drei Jahre betragen beziehungsweise 50 Prozent für die übrige Geschäftsleitung, wobei alle Altersvorsorgepläne mit Bezug auf die aktuelle und frühere Beschäftigung berücksichtigt werden, inklusive der staatlichen Vorsorge. Eine vorzeitige oder aufgeschobene Pensionierung führt zu Leistungsanpassungen auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen.

Im Falle von Abweichungen zwischen den erreichten Altersvorsorgeleistungen und der geplanten Altersvorsorge entscheidet das Nomination & Compensation Committee im Hinblick auf bevorstehende Pensionierungen über allfällige Beitragsgutschriften zugunsten der individuellen Versicherungskonten. Sowohl im Jahr 2014 wie auch 2013 erfolgten keine Beitragsgutschriften.

Arbeitsverträge der Geschäftsleitung

Die Arbeitsverträge der Geschäftsleitung sind auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und können auf ein Jahr gekündigt werden. Die Arbeitsverträge beinhalten keine Abgangsentschädigungen.

Bei Ernennung kann Mitgliedern der Konzernleitung durch das Nomination & Compensation Committee einmalig eine Anzahl Optionen auf Namenaktien der Gesellschaft zugeteilt werden. Die Optionen unterliegen während neun Jahren einer Verfügungsbeschränkung und haben eine Laufzeit von zwölf Jahren. Die Gesellschaft beschafft sich die zugrundeliegenden Aktien aus dem Eigenbestand beziehungsweise kauft sie am Markt zu. Die in den letzten Jahren vorgenommenen einmaligen Zuteilungen sind im Geschäftsbericht unter Beteiligungen und Darlehen aufgeführt.

Optionen, welche bei der Ernennung zum Mitglied der Konzernleitung zugeteilt werden und gesperrt sind, verfallen grundsätzlich ohne Abgeltung bei Austritt aus dem Konzern, ausser bei Pensionierung, Todesfall und Invalidität. Aktien und Optionen, die aus der jährlichen Entschädigung zugeteilt sind, können bis zum Ablauf der Sperrfrist weder verkauft noch belehnt werden. Beim Austritt eines Mitgliedes der Geschäftsleitung bleibt die Sperrfrist für solche Aktien und als Teil der jährlichen Entschädigung zugeteilte Optionen weiterhin bestehen und ändert sich zeitlich nicht.