Volumenwachstum dank positiver Entwicklung in den USA

Bei Holcim US stiegen die Zementvolumen im Jahresverlauf in der Folge der allgemeinen Erholung des Zementverbrauchs und einiger Marktanteilsgewinne deutlich an. Die Konzerngesellschaft profitierte zudem von einem neuen Liefervertrag in Illinois. Die Region Northern Central verzeichnete eine besonders hohe Nachfrage. Der Juli war mit den höchsten monatlichen Absatzzahlen seit 2008 ein sehr starker Monat für die Konzerngesellschaft.

Aggregate Industries US profitierte ebenfalls von der dynamischen Wirtschaft in den USA und verzeichnete in den meisten Regionen steigende Zuschlagstoffvolumen. Am stärksten waren die Zuwächse in den Regionen West Central und Twin Cities. Der Verkauf einiger Geschäftsaktivitäten wirkte sich auf den Absatz bei Transportbeton aus. Dem höheren Absatz bei Twin Cities und Lattimore standen jedoch rückläufige Zahlen in anderen Regionen gegenüber. Die lebhaftere Bautätigkeit in wichtigen Regionen sowie mehrere umfangreiche Strassenbelagsprojekte sorgten für robuste Zuwächse bei den Asphaltvolumen.

In einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld konnte Holcim Kanada dank der höheren Nachfrage in Westkanada mehr Zement verkaufen. Dies wurde durch niedrigere Volumen in den Regionen Québec und Atlantic teilweise wieder aufgehoben. Die Lieferungen bei Zuschlagstoffen stiegen deutlich an, vor allem dank der höheren Schotternachfrage in Ontario. Holcim Kanada verkaufte zudem mehr Transportbeton und Asphalt.

Die konsolidierten Zementvolumen in der Konzernregion Nordamerika verbesserten sich vor allem dank Holcim US gegenüber dem Vorjahr um 11,4 Prozent auf 13,0 Millionen Tonnen. Die Liefermengen bei Zuschlagstoffen erreichten 45,7 Millionen Tonnen, entsprechend einer Verbesserung um 6,8 Prozent, da sowohl die USA als auch Kanada höhere Volumen auswiesen. Die Absatzmengen bei Transportbeton sanken um 4,1 Prozent auf 7,2 Millionen Kubikmeter. Die Asphaltvolumen stiegen um 9,9 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen. Der Nettoverkaufsertrag in Nordamerika stieg um 5,2 Prozent auf CHF 3,34 Milliarden.