Betriebsgewinn unter Druck durch Währungseffekte

Der Betriebsgewinn in der Konzernregion Asien, Ozeanien sank 2014 um 9,4 Prozent auf CHF 934 Millionen. Wechselkurseffekte lasteten weiterhin auf den Zahlen, hinzu kam der schwächere Leistungsausweis von Holcim Australien. Auf vergleichbarer Basis sank der Betriebsgewinn in der Konzernregion um 1,7 Prozent.

Indien erreichte insgesamt einen höheren Betriebsgewinn. Ambuja Cements verzeichnete nach dem Rückgang 2013 ein Plus und steigerte den Betriebsgewinn. Der Betriebsgewinn bei ACC wurde hingegen weiterhin von der herausfordernden Situation auf einigen Märkten beeinflusst. In Sri Lanka und Bangladesch sank der finanzielle Leistungsausweis trotz anhaltender Bemühungen zur Optimierung der Fixkosten. Bei Holcim Vietnam beeinflusste das Überangebot im Markt das finanzielle Ergebnis. In Malaysia lag der Betriebsgewinn auf Vorjahreshöhe, in Singapur ging er zurück. Holcim Philippinen profitierte von höheren Absatzmengen und einem vorteilhaften Preisumfeld, das die negativen Auswirkungen höherer Energie- und Rohstoffkosten kompensierte. Der Leistungsausweis in Indonesien blieb hinter dem Vorjahr zurück. Cement Australia verbesserte den Betriebsgewinn auf vergleichbarer Basis dank höherer Volumen und strenger Kostenkontrolle. Holcim Australien verzeichnete trotz striktem Kostenmanagement einen erheblich niedrigeren Betriebsgewinn, da die Volumen bei margenstärkeren Bergbauprojekten sanken. Holcim Neuseeland verzeichnete 2014 dagegen einen höheren Betriebsgewinn.

In China waren Investitionen zur Urbanisierung und Privatisierung wesentliche Wachstumstreiber. Vor dem Hintergrund anhaltender Überkapazitäten konzentrierte sich Huaxin, die lokale Konzerngesellschaft von Holcim, darauf, durch Customer-Excellence-Initiativen, Kostenführerschaft und eine vertikale Integration der Segmente sich von Wettbewerbern zu differenzieren. Während die Zementvolumen bei Huaxin unverändert blieben, war der Betriebsgewinn aufgrund besserer Preise und geringerer Kosten höher.