Betriebliche EBITDA-Marge

Im Berichtsjahr erhöhte sich die Betriebsgewinn-Marge des Konzerns um 0,2 Prozentpunkte auf 12,1 Prozent. Währungsfluktuationen und Änderungen im Konsolidierungskreis hatten einen leicht positiven Effekt auf die Konzern-Marge. Auf vergleichbarer Basis verbesserte sich die Betriebsgewinn-Marge um 0,1 Prozentpunkte. Unter Ausklammerung der 2014 verbuchten Restrukturierungs- und Mergerkosten stieg die Betriebsgewinn-Marge auf vergleichbarer Basis um 0,9 Prozentpunkte. Diese Margenentwicklung ist in erster Linie zurückzuführen auf höhere Preise, gestützt durch eine vorteilhafte Volumenentwicklung. Kostensparmassnahmen im Rahmen der Holcim Leadership Journey erwiesen sich ebenfalls als wirkungsvoll. Unter Ausklammerung von Restrukturierungs- und Mergerkosten waren die Fixkosten gegenüber dem Vorjahr stabil.

Auf vergleichbarer Basis sank die Betriebsgewinn-Marge in Asien, Ozeanien um 0,7 Prozentpunkte, da höhere Preise nicht ausreichten, um die negativen Auswirkungen der inflationsbedingt höheren Produktionskosten zu kompensieren. Der Margenrückgang innerhalb der Konzernregion war in erster Linie auf Holcim Indonesien und ACC in Indien zurückzuführen, während Ambuja Cements in Indien und Holcim Philippinen dem Rückgang teils entgegenwirkten.

In Lateinamerika fiel die Betriebsgewinn-Marge auf vergleichbarer Basis um 0,4 Prozentpunkte. Inflationsbedingte Kostenanstiege konnten zwar über höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden, doch Volumeneinbussen beeinträchtigten die damit einhergehende Margenverbesserung. Holcim Mexiko konnte die Marge steigern, doch andere Konzerngesellschaften, darunter Holcim Argentinien, Holcim Brasilien und Cemento Polpaico in Chile, verfehlten die im Vorjahr erzielte Marge und setzten damit den regionalen Indikator unter Druck.

In Europa erhöhte sich die Betriebsgewinn-Marge auf vergleichbarer Basis um 1,2 Prozentpunkte. Volumenrückgänge konnten weitgehend durch erfolgreiche Preisanhebungen und niedrigere Kosten aufgefangen werden, dies war teilweise den Restrukturierungsmassnahmen der letzten Jahre zu verdanken. Die schwächeren Margen in Aserbaidschan, Spanien und Frankreich wurden durch das Wachstum der meisten anderen Konzerngesellschaften und insbesondere Aggregate Industries UK und Holcim Italiens kompensiert. Unter Ausklammerung der in Europa verbuchten Restrukturierungskosten verbesserte sich die Betriebsgewinn-Marge um 2,0 Prozentpunkte.

Die Betriebsgewinn-Marge in Nordamerika stieg im Wesentlichen aufgrund von Holcim US um solide 3,1 Prozentpunkte auf vergleichbarer Basis. Ein starkes Volumenwachstum und eine günstige Preisentwicklung bei allen Segmenten unterstützten diese Verbesserung.

Auf vergleichbarer Basis wuchs die Betriebsgewinn-Marge in Afrika, Naher Osten um 1,2 Prozentpunkte. Die Hauptursachen für diese erfreuliche Entwicklung waren Preiserhöhungen in Marokko und generelle Kostensparmassnahmen in der Region (mit Ausnahme der Elfenbeinküste). Zudem trug ein geringerer Abschreibungsaufwand in Guinea zum Margenanstieg bei.

Im Zementsegment sank die Betriebsgewinn-Marge auf vergleichbarer Basis um 0,6 Prozent auf 17,0 Prozent. Mit Ausnahme von Asien, Ozeanien, Lateinamerika und Europa wiesen die Konzernregionen in diesem Segment eine verbesserte Marge aus. Im Segment Zuschlagstoffe verbesserte sich die Marge auf vergleichbarer Basis um 1,2 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent, was vor allem auf Europa und Nordamerika zurückzuführen war. Im Produktsegment Weitere Baustoffe und Serviceleistungen stieg die Betriebsgewinn-Marge dank des verbesserten Leistungsausweises in Europa und Nordamerika um 0,9 Prozentpunkte auf -0,1 Prozent.